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Stoner-Rock meets Heavy Funk & Soul

Freitag, 13. März 2020 · Einlass: 20.30 Uhr
COOGANS BLUFF
Beim Erscheinen ihres dritten Albums (dem inzwischen drei weitere folgten sowie aktuell
das neueste Werk "Metronopolis", das rechtzeitig zur Tour 'rauskommt) haben sich die nach
einem Action-Film mit CLINT EASTWOOD in der Titelrolle benannten "Wahlberliner" quasi
"neu erfunden": Ihre Wurzeln in der Stoner-Rock-Szene – in der sie sich zum damaligen Zeit-
punkt bereits einen guten Namen erarbeitet hatten – sind zwar weiterhin vorhanden und hör-
bar, doch nach einem Besetzungswechsel nun erweitert um eine zweiköpfige, aus Posaune
und Saxophon bestehende Bläsersektion, die einen Gegenpol zum Gitarrenbrett bildet, gibt
das dem auf Heavy geeichten Rock-Gebräu einen entschiedenen Ausschlag in Richtung von
70's-Funk und Soul. Da steckt eine Prise SLY AND THE FAMILY STONE drin, ebenso Kraut-
rock, Progressive, Fusion, Space- und Psychedelic-Rock, und der Sound changiert irgendwo
zwischen dem Hard-Rock der 1960er und 70er Jahre, "schwerem" Funk und einer Art Blues-
Dekonstruktion im Sinne von CAPTAIN BEEFHEART und TOM WAITS; teilweise erinnern die
Songs zunächst an den Südstaaten-Rock der frühen KINGS OF LEON, bevor sie sich plötzlich
in böse, schleppende Ungetüme im Stile von BLACK SABBATH oder den frühen MONSTER
MAGNET verwandeln – allerdings inklusive fetter Bläsersätze! Auf beeindruckende Weise hat
sich das Quintett einen ganz eigenen Platz in einer zum Bersten gefüllten Schublade erkämpft,
die gern den Stempel "Retro" trägt: Die Koordinaten sind zwar bekannt, doch kann man lange
blättern, um eine andere aktuelle Band zu finden, die auch nur ansatzweise vergleichbar klingt.

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Vorverkauf beginnt in Kürze

COOGANS BLUFFAls der Sänger die Band verließ – also an einem Punkt, wo andere stagnieren oder sich endlos wiederholen – haben sich COOGANS BLUFF vor über sieben Jahren, als im Jahre 2012 mit "Poncho Express" ihr drittes Album erschien (dem inzwischen drei weitere folgten sowie aktuell das neueste Werk "Metronopolis", welches Anfang des Jahres rechtzeitig zur Tour herauskommt) quasi nochmals "neu erfunden". Die Wurzeln in der Stoner-Rock-Szene (in der sich COOGANS BLUFF zum damaligen Zeitpunkt bereits einen guten Namen erarbeitet hatten) sind bei der nach einem Action-Film mit CLINT EASTWOOD in der Titelrolle als Deputy Sheriff Walt Coogan benannten "Wahlberlinern" zwar weiterhin vorhanden und hörbar, doch nach einem Besetzungswechsel nun erweitert um eine zweiköpfige, aus Posaune und Saxophon bestehende Bläsersektion, die einen Gegenpol zum Gitarrenbrett bildet, gibt das dem auf Heavy geeichten Rock-Gebräu von COOGANS BLUFF einen entschiedenen Ausschlag in Richtung von 70's-Funk und Soul.

Bereits seit 2003 reiten COOGANS BLUFF durch die Sounds der späten 1960er und frühen 70er Jahre, ausgerüstet mit Stoner-Rock-Einflüssen und epischen Instrumentalparts. Nach den ersten beiden Alben "CB Funk" (2007) und "Magic Bubbles" (2011) machte die Band mit "Poncho Express" (2012) nicht nur einen großen Schritt, sondern schlug eben auch einen überraschenden Haken, der sich auf "Gettin' Dizzy" (2014) und  "Flying To The Stars" (2016) fortsetzte. Was ist seitdem neu bei COOGANS BLUFF?! Man könnte sagen: Die Stoner-Rocker wurden "funky".

COOGANS BLUFF hatten sich weiter durch die Plattensammlung der Vätergeneration gearbeitet und den Funk für sich entdeckt – das solide Rock-Handwerk haben sie dennoch nicht verlernt, doch nun geben die Bläser den instrumental geprägten Parts Melodien und Groove und da steckt eine Prise SLY AND THE FAMILY STONE drin. COOGANS BLUFF sind ein bandgewordener Schmelztiegel aus Art-Rock, Psychedelic, Fusion und Stoner-Rock, sie erforschen das musikalische Nerdterritorium, in dem MOTORPSYCHO, KING CRIMSON, COLOSSEUM und ZAPPA wohnen und sich an 70's-Hardrock und Kraut-Rock versuchen. Was sich so liest, als könne ihre Musik nur "selbstverliebtes, akademisch überhöhtes Gedudel sein", ist in der Realität etwas völlig Anderes: Eine Live-Wuchtbrumme von mitreißender Kraft, ein berauschender Sturm, groß angelegte cineastische Sounds, ständig befeuert von Bläsersätzen und Jam-Passagen. Der Sound des Quintetts changiert irgendwo zwischen dem Hard-Rock der 1960er und 70er Jahre, "schwerem" Funk und einer Art Blues-Dekonstruktion im Sinne von CAPTAIN BEEFHEART und TOM WAITS, dabei erinnern die Songs von COOGANS BLUFF teilweise zunächst an den Südstaaten-Rock der frühen KINGS OF LEON, bevor sie sich plötzlich in böse, schleppende Ungetüme im Stile von BLACK SABBATH oder den frühen MONSTER MAGNET verwandeln – allerdings inklusive fetter Bläsersätze!

Auf beeindruckende Weise haben sich das COOGANS BLUFF einen ganz eigenen Platz in einer zum Bersten gefüllten Schublade erkämpft, die gern den Stempel "Retro" trägt: Die Koordinaten sind zwar bekannt, doch kann man lange blättern, um eine andere aktuelle Band zu finden, die auch nur ansatzweise vergleichbar klingt.


Hörproben von COOGANS BLUFF: Viele Songs unter coogansbluff.bandcamp.com/music

Videos von COOGANS BLUFF: N.R.I.H.C. | Her Tears | Beefheart | Money & Mess (Live At Wembley Stadium) | The Information | Rockpalast 2018 (komplettes Konzert)

Mehr Informationen zu COOGANS BLUFF: Homepage | Facebook | Noisolution


 

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